| ...er und ich, wären wir noch Kinder... |
Es geht hier um Schreiben, Lesen, Bücher, Tiere, Frauen, Kinder, Männer, Verhältnisse und Beziehungen, Natur, Bilder, und natürlich Liebe. Die Texte sind aus meinen Büchern, oder von heute, über mich, uns, alle. Ich freue mich über (und bedanke mich herzlich für) jeden Besuch. Jan S. Kern
Sonntag, 11. August 2013
...wieder da!
Wir sind zurück von ruhigen, stillen Tagen mit Fahrradfahren, lesen, spazierengehen...
Samstag, 3. August 2013
Freitag, 2. August 2013
Noch etwas zu Lady Chatterley und ihrem Lover
Beide – er und sie -
fühlen sich in ihrem jeweiligen Leben miserabel.
Beide sind sich, mehr
oder weniger, dessen bewusst, dass nicht nur die äusseren Umstände – Krieg,
Krise, Industrialisierung – sie zur Verzweiflung bringen, sondern auch ein
krasser Mangel an körperlicher Nähe und Wärme, den ausser ihnen, so scheint es,
niemand sonst in ihrem Umfeld empfindet.
Samstag, 27. Juli 2013
Ruhm und eigenes Leben
Erinnere mich, mal geschrieben
zu haben, vor vielen Jahren, dass ich eigentlich, ganz heimlich, gerne berühmt
wäre…
Egal wofür –
Seiltänzerin, Opernsängerin, Nordpolforscherin, was auch immer…
Träumte davon, dass
ich interviewt werde, nach meiner Meinung gefragt - endlich mich jemand nach
meiner Meinung fragt!! Egal wie - Hauptsache, ich darf was sagen und man hört
mir zu.
Freitag, 19. Juli 2013
Hochsommer und was Pferde so tun, jedenfalls bei uns...
Ich gehe ins Haus,
und da schaut sie mir seelenruhig aus dem Wohnzimmer entgegen, „Hier ist es
wenigstens kühl“ scheint sie zu sagen, denn Hitze mag sie überhaupt nicht...
weiter gehts:
Samstag, 13. Juli 2013
Lady Chatterley's Lover and me
Lese gerade „Lady Chatterley’s Lover“ von D.H. Lawrence, für 2€
erstanden bei „Pêle-Mêle“, meinem lieben Secondhandbuchladen, auf Empfehlung
von Anaïs Nin (hehe).
Ich meine zu wissen, dass die Geschichte tragisch endet – daran mag ich
jetzt nicht denken –.
Und über die Umstände, die sozialen, erzähl’ ich vielleicht ein
andermal. Die Lawrence gut beschreibt, doch, so finde ich, nicht besser als viele
andere.
Aber wie er über die körperlichen Begegnungen, das Suchen und Finden einer
Frau und eines Mannes (naja, Sex eben. Aber plötzlich schien mir das Wort so
abgegenutzt) schreibt – ist – auch nach bald hundert Jahren – für mich
jedenfalls - einmalig.
Noch nie habe ich eine Sprache gelesen, die mir so zusagt, mich derart anspricht.
Samstag, 6. Juli 2013
Publikum (Aus:" Darüber spricht man nicht")
London in einem schicken Hotel.
Ich komme hinunter zum Frühstück.
Fühle mich etwas unsicher und einsam, bin es weder gewohnt, in schicken
Hotels zu sein, noch, in egal welcher Art von Hotel alleine zum Frühstück zu
gehen.
Wenn sich jetzt alle Blicke auf mich wenden, dann versinke ich im
Erdboden…
Es richten sich alle Blicke auf mich: der einzige Herr, der an einem
der kleinen runden Tische sitzt und Kaffee trinkt, sieht mich an, und sonst ist
keiner im Saal…
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